Unsere Guides

Drei Zutaten – für ein unvergessliches Bikepacking-Abenteuer

Was braucht es, damit eine Bikepacking-Tour nicht nur eine Reise, sondern eine Geschichte wird, die ihr noch Jahre später erzählt? Genau drei Dinge:

 

1. Die Strecke – das Herz der Tour

Von A nach B fahren kann jeder. Doch die wahre Magie liegt in den Wegen dazwischen – in kurvigen Schotterpassagen, einsamen Waldpfaden und atemberaubenden Ausblicken. Genau diese Abschnitte machen den Unterschied zwischen „nett“ und „legendär“.

 

Hinter unseren Touren steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht – viel Planung, Herzblut und Erfahrung.
Was am Schreibtisch beginnt, wird draußen auf den Wegen zur Wirklichkeit.
Bevor eine Strecke Teil unseres Programms wird, liegt eine Planungs- und Vorlaufzeit von rund eineinhalb Jahren hinter ihr.

Nach intensiver Recherche und Kartenarbeit geht’s raus vor Ort: Wir testen, feilen, passen an – so lange, bis jedes Detail stimmt.
Dann folgt unsere Scouting-Tour, die Generalprobe, auf der wir spüren, ob die Route hält, was sie verspricht.
Erst wenn alles zusammenpasst – Wege, Stimmung, Landschaft, Gefühl – wird sie zur Fix-Tour in unserem Angebot.

 

Wir kennen die Routen, die versteckten Highlights und die kleinen Umwege, die aus einer guten Tour ein echtes Abenteuer machen.
Genau dieses Wissen – und unsere Liebe zum Detail – machen den Unterschied zwischen einfach losfahren und wirklich unterwegs sein.

 

2. Das Wetter – der unplanbare Würzeffekt
Ja, es ist der große Unsicherheitsfaktor. Aber mal ehrlich: Wäre es ohne diesen Nervenkitzel überhaupt ein Abenteuer? Ein Regenschauer kann aus einer harmlosen Etappe einen Tag machen, über den ihr noch lange mit einem breiten Grinsen sprecht. Wer nach so einem Tag frisch geduscht, warm und trocken bei einem kühlen Bier sitzt und hinaus in den Regen schaut, weiß: Genau deswegen sind wir hier.

 

3. Der Guide – der unsichtbare Möglichmacher
Nicht nur Wegweiser, sondern Teil der Gruppe. Motivator, wenn’s steil wird. Unterstützer, wenn’s klappert.

Sicherheitsnetz, wenn’s drauf ankommt.

Und manchmal auch der, der alleine zehn Kilometer extra fährt, nur um eine Tafel „Not“-Schokolade zu besorgen.

Sein Ziel: Aus allen Zutaten ein Erlebnis zu zaubern, das euch noch lange im Kopf bleibt.

 

Und genau das versuchen unsere Guides: Jede Tour soll sich so anfühlen, als wäre es die erste große Reise – voller Energie, Überraschungen und gemeinsamer Momente, die man nicht einfach so im Supermarkt kaufen kann.

 

Michl aus Österreich, Baujahr ’69, und seit 2024 offiziell im Abenteuer-Vollzeitmodus und Gründer von

Off-Grid Bikepacking-Abenteuer.

Nach 20 Jahren Rad-Bundesliga und einer

Grafik- & Kommunikationsdesign-Karriere hat er

den Schreibtisch gegen Schotterpisten getauscht.
Ein Bikepacker mit Herz und Seele – am liebsten in Skandinavien unterwegs, immer auf der Jagd nach unbekannten, alternativen Routen.
Straßen meiden? Wenn geht gerne.

Neues entdecken? Immer!

Geguidet hat er schon seit 2012, aber seit 2024 nun Hauptberuflich und selbstständig.


Dagmar aus Österreich, Baujahr ’69, ist seit 2025 Teil der Off-Grid-Crew. Eigentlich begann alles ganz unspektakulär: als Teilnehmerin auf unseren Touren – und als Ehefrau von Michl. Doch wie das beim Bikepacking so ist: Wer einmal vom Virus erwischt wird, kommt so schnell nicht mehr davon los.

Aus den ersten gemeinsamen Touren wurde schnell mehr. Dagmar begann unterwegs immer öfter bei organisatorischen Dingen zu helfen, kümmerte sich um die Gruppe und unterstützte Michl bei den kleinen und großen Aufgaben, die auf einer Bikepacking-Reise anfallen. Aus einer helfenden Hand wurden zwei – und schließlich eine dritte Guide-Hand.

Heute ist Dagmar fixer Bestandteil unserer Abenteuer. Sie leitet unsere Touren zwar nicht selber, ist aber regelmäßig als Guidehilfe – oder wie wir sagen: Light-Guide – mit dabei. Mit viel Ruhe, Überblick und einem guten Gespür für die Gruppe sorgt sie dafür, dass unterwegs alles rund läuft.

 

Und ganz nebenbei zeigt sie immer wieder, dass man auch eher ungeplant in ein Abenteuer hineinwachsen kann – wenn man nur offen genug dafür ist.


Adeen aus Irland, Baujahr 1993.

Nach einem Philosophiestudium in Münster entschied sie sich für etwas Handfesteres – und wurde Keramikerin.
Wer Adeen kennt, weiß: Sie ist der Inbegriff einer Radreisenden – neugierig, zäh und mit einem Lächeln unterwegs, egal wo der Weg hinführt.

Wie sie bei Off-Grid gelandet ist, wäre eigentlich Stoff für einen ganzen Abend am Lagerfeuer.

Die Kurzversion?

Nach dem Studium war Adeen ein Jahr lang allein mit dem Rad quer durch Europa unterwegs. Irgendwo im nördlichen Lappland passierte es: doppelter Speichenbruch, kein Handynetz, mitten im Nirgendwo.

Und dann dieser Zufall, wie er wohl nur selten passiert:
Michl, unterwegs auf Scoutingtour – und eigentlich ein paar Kilometer zuvor falsch abgebogen – rollte bei Adeen vorbei.
Gemeinsam machten sie das Rad notdürftig fahrbereit und schafften es in die nächste Ortschaft, rund 30 Kilometer entfernt.

Aus dieser Begegnung entstand eine Freundschaft.

 

Seit 2021 arbeitet Adeen selbst als Guide, und seit 2025 ist sie Teil des Teams von Off-Grid Bikepacking. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Gelassenheit und ihrem feinen Gespür für Menschen bringt sie genau das mit, was eine gute Radreise ausmacht: Ruhe, Überblick – und die Fähigkeit, auch dann noch zu lächeln, wenn der Gegenwind stärker wird.


Nuno aus Portugal, Baujahr 1987.

Wenn er nicht gerade Touren führt, arbeitet Nuno als Streetworker – mal in Brüssel, mal in Wien.
Für ihn ist Guiding der perfekte Ausgleich zum oft fordernden Berufsalltag.

Ursprünglich als MTB-Guide unterwegs, hat Nuno, durch Zufall,  2022 das Gravel-Bike für sich entdeckt – und seitdem kaum wieder hergegeben.
Bikepacking ist seine Leidenschaft, auch wenn er bei Regen lieber im Café sitzt, während andere schon im Sattel sind. Genau das macht ihn zu einem unverzichtbaren Teil unseres Teams: Er weiß, wie man aus jeder Tour das Beste herausholt.

 

Nuno ist seit 2020 Guide, und unser Spezialist für alles südlich der Alpen.
Und: Er ist begeisterter Hobbykoch.
Mit einem Gaskocher, zwei Töpfen und ein paar Zutaten zaubert er abends gelegentlich portugiesische Überraschungen,

die jeden Tag im Sattel perfekt abrunden.