Durch die Toskana im Frühling

Im Frühling zeigt sich die Toskana von ihrer kraftvollen Seite – strahlende Sonne, klare Luft und ideale Bedingungen für eine Gravelbike-Tour von Livorno bis Rimini.

Von der tyrrhenischen Küste geht es hinein ins toskanische Hinterland, wo die weißen Strade Bianche Kondition und Technik fordern und zugleich durch Weinberge, Olivenhaine und sanfte Hügel führen.

 

Weiter östlich warten die Apenninen: einsame Waldwege, steile Anstiege und schnelle Abfahrten – eine perfekte Mischung aus Herausforderung und Fahrspaß.

Nach der Gebirgsquerung öffnet sich der Blick auf die Adria, und über wellige Hügel rollen wir den letzten Kilometern nach Rimini entgegen.

Bikepacking von Rimini nach Livorno über toskanische Hügel, Schotterstraßen und mediterrane Küstenlandschaft.

Tour-Steckbrief

Startpunkt ist Rimini, das Ziel liegt in Livorno.

Geplant sind 6 Fahrtage und 8 Übernachtungen.

Die Strecke kombiniert Toskana-Typisch Strade Biance, kleine Asphaltstraßen,

Gravelpassagen, gelegentlich kleine Wald- und Wiesenwege und bietet so jede Menge Abwechslung.

Übernachtet wird komfortabel in Hotels.

Leistungen:

  • Geführte Tour von Hotel zu Hotel

  • Unterbringung in Hotels inkl. Frühstück und Abendessen
  • Selbstversorgung zusätzlich möglich – Einkaufsmöglichkeiten gibt’s unterwegs

WICHTIG: Die An- und Abreise ist NICHT in der Buchung enthalten, und wird vom Teilnehmer selber organisiert.

 

Tour-Daten

  • 6 Etappen, 7 Nächte
  • 540 KM
  • 6.400 Höhenmeter
  • Strade Biance, Asphalt, Gravel und leichte Trails
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll
  • Italienisch perfekte Espresso und Cornetto-Infrastruktur :-)

Tour-Charakter

Ein Abenteuer in der Toskana:

Tagesetappen bis zu 110 km, knackige Anstiege und die Sonne Mittelitaliens verlangen Kondition und Ausdauer.

Gefahren wird auf abwechslungsreichem Terrain – von weißen Schotterwegen über ruhige Nebenstraßen bis hin zu eindrucksvollen Hügelketten.

Wir rollen in moderatem Tempo und genießen die Tour als gemeinsame Gruppe.

Welches Fahrrad?

Für diese Tour eignen sich besonders Gravelbikes und Reiseräder.

Mountainbikes sind nur eingeschränkt empfehlenswert – Rennräder sind für diese Tour ungeeignet.

Tour-Ablauf

Anreisetag in Rimini
Unsere Reise nimmt ihren Anfang in Rimini, einer traditionsreichen Hafen- und Urlaubsstadt an der Adriaküste. Hier treffen endlose Strände auf pulsierendes Leben, während historische Bauwerke und modernes Flair der Stadt ihren besonderen Charakter verleihen.

 

Wir treffen uns idealerweise ab Mittag im Hotel.

Der Nachmittag dient zur Vorbereitung, letzten Checks und einer gemeinsamen Besprechung für den Tourstart am nächsten Tag.

 

 

Tag 1

Rimini nach Pole 

Start an der Adria, wo Wellenrauschen und Morgenlicht den Auftakt markieren. Kaum hinter Rimini, beginnt der Weg ins Hinterland – vorbei an Weinbergen, Obstplantagen und ersten Hügelzügen, die einen Vorgeschmack auf das Apennin bieten.

 

Die Route folgt kleinen Landstraßen und sanften Anstiegen, gesäumt von Zypressen und Steinmauern. Dörfer wie Verucchio oder San Leo liegen spektakulär auf Felskanten, die Ausblicke reichen weit zurück bis zur Küste.

 

Im weiteren Verlauf wird die Landschaft ruhiger, die Straßen leerer. Zwischen Feldern, Olivenhainen und schattigen Wäldern rollt man schließlich nach Pole, einem stillen Ort im Grünen – perfekt für einen entspannten Etappenabend. 

Etappendaten: ca. 95 km · 1.250 Hm · Asphalt & Nebenstraßen · Schwierigkeit: mittel 

 

 

Tag 2

Pole nach Collestrada

Aus den Ausläufern des Apennin führt die Route hinein nach Umbrien. Die Landschaft öffnet sich, Felder und Wiesen wechseln mit kleinen Eichenwäldern. Die Straßen sind ruhig, die Anstiege lang, aber gleichmäßig – ideal für einen konstanten Rhythmus.

Immer wieder bieten sich weite Blicke über Täler und kleine Dörfer, während sich das Licht im Tagesverlauf verändert – warm, weich, typisch italienisch. Im Mittelteil begleiten kurze Schotterabschnitte das Spiel aus Auf und Ab, bevor die Straße abfällt Richtung Tibertal.

Am Nachmittag erreichen wir Collestrada, unweit von Perugia. Hier, zwischen Toskana und Umbrien, trifft ländliche Ruhe auf italienisches Lebensgefühl – ein Ort, der zum Durchatmen einlädt. 

Etappendaten: ca. 110 km · 1.400 Hm · Asphalt & Nebenstraßen · Schwierigkeit: mittel–anspruchsvoll

 

 

Tag 3

Collestrada nach Montepulciano

Der Morgen beginnt mit einem leichten Aufstieg über Wiesen und Wälder – ein sanfter Übergang aus Umbrien zurück in die Toskana. Bald prägen Weinberge und Olivenhaine das Bild, die Straßen werden heller, die Hügel weiter.

Die Etappe führt durch stilles Hügelland mit ruhigen Nebenstraßen, gespickt mit einzelnen Strade Bianche – weißen Schotterwegen, die das Licht reflektieren. Kleine Ortschaften wie Castiglione del Lago oder Chiusi laden zu kurzen Stopps mit Aussicht über den Trasimenischen See.

Am Nachmittag rückt Montepulciano in den Blick – Stadt der Renaissance, des Vino Nobile und spektakulärer Panoramen. Die letzten Kilometer steigen stetig an, bevor das Etappenziel hoch über der Landschaft thront. 

Etappendaten: ca. 95 km · 1.200 Hm · Asphalt & Strade Bianche · Schwierigkeit: mittel

 

 

Tag 4

Montepulciano nach Isola d’Arbia

Vom Weinland Montepulcianos hinein in das Herz der Toskana. Der Tag beginnt mit langen Abfahrten, gefolgt von rollenden Hügeln und weiten Feldern. Schon bald prägen die Strade Bianche das Bild – weiße Schotterstraßen, eingebettet in sanfte Wellen.

Die Route durchquert das Val d’Orcia, eine der schönsten Kulturlandschaften Europas. Zypressen, vereinzelte Höfe und goldene Felder wechseln mit kleinen Dörfern wie San Quirico d’Orcia und Buonconvento.

Am Nachmittag erreichen wir Isola d’Arbia, südlich von Siena – ein idealer Stützpunkt im Herzen der Crete Senesi, wo das Licht besonders weich und golden leuchtet. 

Etappendaten: ca. 80 km · 1.000 Hm · Strade Bianche & Nebenstraßen · Schwierigkeit: mittel

 

 

Tag 5

Isola d’Arbia nach Volterra

Ein Tag voller Kontraste: Die Etappe beginnt in den Crete Senesi, wo helle Lehmböden und weite Horizonte dominieren. Danach wird das Gelände lebendiger, die Hügel steiler, die Landschaft wilder.

Über ruhige Asphaltstraßen und Schotterwege geht es westwärts, vorbei an kleinen Weilern, durch Wälder und über Höhenrücken. Immer wieder wechseln sich Licht und Schatten ab, begleitet vom Zirpen der Zikaden.

Die letzten Kilometer steigen kräftig an, bevor die Straße in Serpentinen nach Volterra führt. Die Stadt empfängt uns mit mittelalterlichen Mauern, engen Gassen und einem atemberaubenden Blick über die Toskana. 

Etappendaten: ca. 95 km · 1.250 Hm · Asphalt & Strade Bianche · Schwierigkeit: mittel–anspruchsvoll

 

 

Tag 6

Von Volterra nach Calambrone (Livorno)

Von den Höhen Volterras geht es in langen Abfahrten hinab, durch Olivenhaine, Weinberge und Wälder. Im Verlauf öffnet sich das Terrain, die Luft wird milder, der Duft des Meeres liegt in der Luft.

Die Route führt über ruhige Straßen Richtung Küste – ein Wechsel aus flachen Abschnitten und kurzen Hügeln. Je näher das Meer kommt, desto stärker prägt Pinienduft und Küstenlicht das Bild.

Die letzten Kilometer rollen leicht Richtung Calambrone, wo Sand, Wellen und Abendsonne warten. 

 

Am Meer genießen wir ein Glas toskanischen Weißwein und einen Teller Spaghetti alle Vongole – ein würdiger Abschluss einer Tour, die Italien von der Adria bis ans Tyrrhenische Meer verbindet.

Etappendaten: ca. 65 km · 300 Hm · Asphalt, Küstenstraßen · Schwierigkeit: leicht

Hmm...was noch?

 

Was muss ich alles einpacken?
Mindestens zwei Ersatzschläuche (bei Tubeless zusätzlich Schlauch + Reparaturset).

Stauraum am Bike (Taschen, Hipbag oder Trikotfächer).

Ein Helm ist Pflicht. Ein Ersatz-Schaltauge, passend zu eurem Rad, unbedingt mitbringen.

Ein Fahrradschloss. Sicher ist Sicher.

Ladegeräte für elektronische Komponenten (Schaltung, Navi etc.). Wetterfeste Kleidung für unterwegs, da das Wetter jederzeit umschlagen kann. Dazu Wechselkleidung, Funktionswäsche, Unterwäsche und Hygieneartikel – eben alles, was man für eine Mehrtagestour braucht. Eine detaillierte Packliste stellen wir euch vorab zur Verfügung.

 

Sonst noch etwas Wichtiges?

Ausreichend Flüssigkeit auf den Etappen! Nehmt Trinkflaschen oder einen Trinkrucksack mit. Auch Energieriegel oder Snacks für unterwegs sind Pflicht, um die tägliche Belastung auszugleichen.

 

Wie ist das mit Essen & Getränken?

Die Unterkünfte sind im Preis enthalten. Frühstück und Abendessen ebenso.

Snacks für unterwegs bringt ihr selbst mit.

Zusätzliche Getränke, Mahlzeiten und sonstige Verpflegung während oder nach den Etappen sind nicht im Preis enthalten.

 

 

Verkehr & verkehrssicheres Bike

Wir fahren überwiegend auf Gravelstraßen und Nebenstraßen, gelegentlich auch auf Hauptstraßen. Meist sind die Wege befestigt, einzelne Abschnitte können aber ruppig sein. Bringt unbedingt Licht mit – ein Rücklicht ist Pflicht, da wir unter Umständen in der Dämmerung ankommen. Sicherheit geht vor: gesehen werden ist entscheidend!

 

Welche Kleidung sollte ich einpacken?

Wir sind Anfang Mai in der Toskana unterwegs. Das Wetter ist meist stabil, Temperaturen zwischen 20 und 25 °C sind normal, vereinzelt auch darüber. Kurze Regenschauer sind gelegentlich möglich.

Leichte Regenbekleidung sollte ausreichend sein.

 

Und sonst?

Es gibt keinen Gepäcktransport.

Die komplette Ausrüstung und Kleidung für die Dauer der Tour muss am Bike transportiert werden. Wir stellen allen Teilnehmern vorab eine Packliste zur Orientierung bereit.


Ein paar Infos über dich:

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