Zum Nordkap - ein Abenteuer am Ende Europas

Eine Bikepacking-Tour zum Nordkap ist mehr als nur eine Fahrt – es ist ein Abenteuer durch atemberaubende Landschaften, wechselhafte Wetterbedingungen und endlose Weiten.

Von Tromsø aus führt die Route entlang tiefer Fjorde, über stille Seen und hinauf auf die kargen Hochebenen Skandinaviens.

Die Straßen werden leerer, die Luft kühler, und mit jedem Tritt in die Pedale rückt das Ziel ein Stück näher: der nördlichste Punkt Europas, wo die raue Barentssee auf zerklüftete Klippen trifft.

Unterwegs prägen Fährüberfahrten, einsame Fjellpässe und kleine Küstendörfer den Rhythmus – mal wild und rau, mal still und weit.

 

Die letzten Kilometer über die Hochebene der Finnmark verlangen noch einmal Kraft, doch der Moment, wenn das Nordkap-Plateau mit seiner ikonischen Weltkugel auftaucht, ist unvergesslich.

Die Mitternachtssonne taucht alles in ein goldenes Licht, und während der Wind pfeift, steht man am Ende der Straße, am Ende Europas – ein Ziel, das jede Mühe wert ist.

Bikepacking zum Nordkap in Norwegen mit dramatischer Küstenlandschaft, Fjorden und dem nördlichsten Punkt Europas.

Tour-Steckbrief

Startpunkt ist Tromsø, das Ziel liegt in Honningsvåg.

Geplant sind 6 Fahrtage und 8 Übernachtungen.

Die Strecke kombiniert Asphaltstraßen mit spannenden Gravelpassagen und bietet so jede Menge Abwechslung.

 

Am letzten Tag bleibt das Gepäck am Campingplatz in Honningsvåg, damit die finale Etappe hinauf zur Nordkap-Kugel mit leichtem Rad gemeistert werden kann.

Was ist eine Scouting-Tour?

Bei einer Scouting-Touren bist du von Anfang an dabei, wenn wir neue Touren testen.

Sozusagen unsere Generalprobe.

Wir fahren die geplanten Route erstmals komplett ab, optimieren unterwegs und entdecken,

sollte es den notwendig sein, gemeinsam Alternativen.

Das bedeutet: eventuell kleinere Überraschungen, und flexible Tagesetappen,

Übernachtungen in der Regel auf Campingplätzen.

Das Fahrerlebnis bleibt unverändert: sportlich, abwechslungsreich und unvergesslich.

Eine Scouting-Tour ist deine Chance, eine unserer künftigen Top-Touren als Erster zu erleben.

Und das zu einem unschlagbaren Preis!


Leistungen:

  • Geführte Tour von Campingplatz zu Campingplatz

  • Campingplatz Übernachtungskosten
  • In Norwegen sind Übernachtungen am Campingplatz in sogenannten "Hytter" möglich. Infos dazu findest du in der Rubrik ...und da wäre noch.. oder per Mailanfrage
  • Selbstversorgung zusätzlich möglich – Einkaufsmöglichkeiten gibt’s unterwegs

WICHTIG: Die An- und Abreise ist NICHT in der Buchung enthalten, und wird vom Teilnehmer selber organisiert.

 

Tour-Daten

  • 6 Etappen, 8 Nächte
  • 610 KM
  • 6400 Höhenmeter
  • Asphalt, Gravel und leichte Trails
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll
  • Epische Durchquerung des Nordkaptunnels

Tour-Charakter

Ein Abenteuer im hohen Norden: bis zu 120 km pro Tag, viele Höhenmeter und das raue, polare Wetter fordern Kondition und Durchhaltevermögen.

Gefahren wird auf abwechslungsreichem Terrain – skandinavisch herb, aber atemberaubend schön.

Wir fahren gemeinsam in moderatem Tempo und bleiben als Gruppe stets zusammen.

Welches Fahrrad?

Für diese Tour eignen sich besonders Gravelbikes und Reiseräder.

Rennräder oder Mountainbikes sind nur eingeschränkt empfehlenswert – deren Einsatz sollte vorab mit dem Guide abgestimmt werden.

Das Skandinavische Camping-Special: Bikepacking ohne Zeltgepäck.

Camping in Skandinavien bedeutet Freiheit – und das oft ohne Zelt.

Auf fast jedem Platz warten kleine Holzhütten, liebevoll „Stuga“, „Hytte“ oder „Hytter“ genannt.

Sie bieten Betten, Gemütlichkeit und manchmal sogar eine kleine Küche – perfekt, um nach einem langen Tag im Sattel zur Ruhe zu kommen.

 

Das Schönste: Meist ohne Reservierung zu haben, ideal für spontane Übernachtungs-Entscheidungen oder für reisen mit leichtem Gepäck.

Oder natürlich Ideal als Zelt-Alternative wenn man bei Regenwetter am Campingplatz ankommt.

Wer also unsere Bikepacking-Touren versuchen möchte, aber dabei nicht im Zelt schlafen will, findet hier seine ideale Lösung. Und die passenden Tipps und Angebote findest du natürlich bei uns.


An- und Abreisetipp

Flug nach Tromsø.

Vom Flughafen Tromsø zum Campingplatz/Startpunkt der Tour fährt man mit dem Fahrrad ca. 30-40 Minuten.

Zum Tourende mit der Buslinie 110 von Honningsvag nach Alta. Fahrräder werden mitgenommen.

Bustickets kauft man über die App "Snelandia" direkt vor der Fahrt.

Rückflug vom Flughafen Alta.


Tour-Ablauf

Anreisetag in Tromsø
Unser gemeinsamer Startpunkt ist der Campingplatz in Tromsø.

Die Stadt im hohen Norden vereint raue Natur mit urbanem Leben und ist umgeben von schneebedeckten Bergen und tiefen Fjorden – ein perfekter Ausgangspunkt für Abenteuer jenseits des Polarkreises.

Tromsø überrascht mit spannender Kultur und Geschichte: von der markanten Eismeerkathedrale über kleine Cafés bis hin zu Restaurants, die frische arktische Spezialitäten servieren.

Eine Stadt der Gegensätze – wild und ungezähmt, zugleich herzlich und einladend.

 

Wir treffen uns idealerweise ab Mittag auf dem Campingplatz.

Der Nachmittag dient zur Vorbereitung, letzten Checks und einer gemeinsamen Besprechung für den Tourstart am nächsten Tag.

 

Tag 1

Tromsø (Camping) nach Nordkjosbotn

Start am Campingplatz in Tromsø: Los geht es durch Solligården – mit weiten Blicken auf den Ullsfjord. Entlang ruhiger Fjordstraßen rollt die Route ostwärts nach Breivikeidet, wo wir die Fähre nach Svensby nehmen.

Auf der anderen Seite führt der Weg am Wasser entlang nach Lyngseidet – ideal für einen kurzen Stopp am Hafen, Kaffee und Proviant.
Weiter geht’s per Fähre von Lyngseidet nach Olderdalen.

Die Szenerie wirkt jetzt noch wilder: das Band der Küstenstraße, das tiefe Blau des Lyngenfjords, darüber die markanten Zacken der Lyngenalpen.

Die letzten Kilometer führen ruhig durchs Tal – perfekt, um gleichmäßig zu rollen, bis wir Nordkjosbotn erreichen, eingerahmt von hohen Bergen am Fjordende. 

Etappendaten: ca. 119 km · 680 Hm · Asphalt, Fjord-/Küstenstraßen · Fähren: Breivikeidet–Svensby & Lyngseidet–Olderdalen · Schwierigkeit: mittel

 

 

 

Tag 2

Nordkjosbotn nach Rotsund

Morgens aus dem Tal hinaus in langen Schwüngen hinauf ins Fjell: Die Vegetation wird spärlich, das Land weit – Wind, Stein und Himmel bestimmen den Rhythmus. Oben öffnet sich die Hochebene mit Seen und Moorflächen, Rentierspuren kreuzen den Asphalt.
Die Abfahrt hinunter zum Lyngenfjord ist ein Genuss – Kurven, Weite, immer wieder Blicke auf Wasser und Berge. Entlang der Küste geht es die letzten Kilometer entspannt bis Rotsund, wo der Tag am Fjordufer ausklingt. 

Etappendaten: ca. 102 km · 1.270 Hm · Asphalt, Fjell- & Küstenstraßen · Schwierigkeit: anspruchsvoll

 

 

Tag 3

Von Rotsund nach Alta

Start am Lyngenfjord, die Morgenluft klar und frisch.

Bald schon windet sich die Straße ins Kvænangsfjellet hinauf – ein legendärer Pass in Nordnorwegen.

Die Serpentinen bringen uns hoch über die Baumgrenze, wo Wind, Stein und Schnee den Ton angeben.

Von oben reicht der Blick über den Fjord und weit hinaus ins offene Meer – ein Panorama, das zu den schönsten der ganzen Reise zählt.

Nach einer langen Abfahrt geht es weiter durch kleine Dörfer und an stillen Buchten vorbei.

Fischerboote dümpeln im Wasser, die Berge spiegeln sich in den Fjorden. Schließlich führt die Route wieder ins Inland, und wir rollen in die Kleinstadt Alta ein.

Sie gilt als Tor zur Finnmark und verbindet das raue Nordland mit einem Schuss urbanem Leben. 

Etappendaten: ca. 104 km · 860 Hm · Asphalt, Küsten- & Fjellstraßen · Schwierigkeit: mittel

 

 

Tag 4

Von Alta nach Olderfjord

Von Alta aus folgen wir zunächst dem Fjord, bevor die Straße in die Weite des Hochlandes steigt. Hier draußen bestimmen endlose Geraden, karge Moorflächen und stille Seen das Bild. Der Himmel scheint noch größer, die Landschaft einsamer – ein echtes Gefühl von Weite.

Die Straße windet sich über Hügel und Plateaus, Rentierherden queren den Weg, und der Wind ist ein ständiger Begleiter. Wer Glück hat, erlebt hier das besondere Licht Nordnorwegens, wenn Wolken und Sonne den Himmel in raschem Wechsel gestalten.

Nach knapp 100 Kilometern erreichen wir den kleinen Ort Olderfjord, direkt am Porsangerfjord gelegen. Mit seinen bunten Häusern und einem kleinen Campingplatz ist er ein klassischer Zwischenstopp für alle, die Richtung Nordkap unterwegs sind. 

Etappendaten: ca. 99 km · 850 Hm · Asphalt, Küstenstraßen · Schwierigkeit: mittel

 

 

Tag 5

Von Olderfjord nach Skipsfjord

Von Olderfjord aus folgen wir lange dem Ufer des Porsangerfjords, dessen Wasser uns über viele Kilometer begleitet.

Hier wirken die Dimensionen noch einmal größer: endlose Küstenlinien, spärliche Vegetation, kaum Siedlungen.

Schließlich führen mehrere Tunnel – darunter der fast sieben Kilometer lange Nordkaptunnel – hinüber auf die Insel Magerøya.

Das Klima wird noch rauer, die Landschaft karger.

Die letzten Kilometer verlaufen über eine wilde Küstenstraße, die vom Wind gezeichnet ist.

Am Nordkap Camping in Skipsfjord bei Honningsvåg, der nördlichsten Stadt Europas, endet die Etappe.

Der Hafen ist voller Leben, Kreuzfahrtschiffe legen an, und dennoch wirkt alles klein angesichts der Weite des Nordens. Hier spürt man schon die Nähe zum Ziel. 

Etappendaten: ca. 102 km · 600 Hm · Asphalt, Tunnelpassagen, Küstenstraßen · Schwierigkeit: mittel

 

 

Tag 6

Von Skipsfjord zum Nordkap und wieder zurück

Ohne Gepäck starten wir in Skipsfjord und folgen der E69 durch die raue Tundralandschaft von Magerøya.

Lange Anstiege und kräftiger Wind machen die Strecke anspruchsvoll, belohnt wird man mit eindrucksvollen Blicken über das Knivskjellodden-Plateau.

Nach rund 30 km erreichen wir das Nordkap – den nördlichsten per Straße zugänglichen Punkt Europas.

Vor der weltbekannten Globus-Skulptur ist Zeit für Fotos, danach bietet die Nordkaphalle (Eintritt optional) spannende Einblicke, eine Panoramashow und eine Cafeteria für warme Getränke.

Zurück geht es auf derselben Route – dank langer Abfahrten eine entspannte Fahrt mit spektakulären Ausblicken auf das Nordpolarmeer.

Diese Schlussetappe ist das krönende Finale eines epischen Bikepacking-Abenteuers. Sie fordert noch einmal Kraft und Durchhaltevermögen – doch die Belohnung ist einzigartig: Wer mit dem Rad das Nordkap erreicht, darf mit Stolz sagen: „Ich bin bis ans Ende Europas gefahren.“

Etappendaten: ca. 60 km · 1.170 Hm · Asphalt · Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll

 


Hmm...was noch?

 

Was muss ich alles einpacken?
Mindestens zwei Ersatzschläuche (bei Tubeless zusätzlich Schlauch + Reparaturset).

Stauraum am Bike (Taschen, Hipbag oder Trikotfächer).

Ein Helm ist Pflicht. Ein Ersatz-Schaltauge, passend zu eurem Rad, unbedingt mitbringen.

Ein Fahrradschloss. Sicher ist Sicher.

Ladegeräte für elektronische Komponenten (Schaltung, Navi etc.). Wetterfeste Kleidung für unterwegs, da das Wetter jederzeit umschlagen kann. Dazu Wechselkleidung, Funktionswäsche, Unterwäsche und Hygieneartikel – eben alles, was man für eine Mehrtagestour braucht. Eine detaillierte Packliste stellen wir euch vorab zur Verfügung.

 

Sonst noch etwas Wichtiges?

Ausreichend Flüssigkeit auf den Etappen! Nehmt Trinkflaschen oder einen Trinkrucksack mit. Auch Energieriegel oder Snacks für unterwegs sind Pflicht, um die tägliche Belastung auszugleichen.

 

Wie ist das mit Essen & Getränken?

Die Campingplätze – bzw. je nach Tourangebot die Hotels – sind im Preis inbegriffen.

 

Snacks für unterwegs bringt ihr selbst mit. Getränke, Mahlzeiten und sonstige Verpflegung während oder nach den Etappen sind nicht im Preis enthalten.

 

Verkehr & verkehrssicheres Bike

Wir fahren überwiegend auf Gravelroads und Nebenstraßen, gelegentlich auch auf Hauptstraßen. Meist sind die Wege befestigt, einzelne Abschnitte können aber ruppig sein. Bringt unbedingt Licht mit – ein Rücklicht ist Pflicht, da wir unter Umständen in der Dämmerung ankommen. Sicherheit geht vor: gesehen werden ist entscheidend!

 

Welche Kleidung sollte ich einpacken?

Wir sind Anfang Juni nördlich des Polarkreises unterwegs. Rechnet mit wechselhaftem Wetter: Temperaturen zwischen 10 und 20 °C sind normal, vereinzelt auch darüber. Regenschauer und schnelle Wetterumschwünge sind jederzeit möglich – packt entsprechend funktionale und wetterfeste Kleidung ein.

 

Und sonst?

Es gibt keinen Gepäcktransport.

Die komplette Ausrüstung und Kleidung für die Dauer der Tour muss am Bike transportiert werden. Wir stellen allen Teilnehmern vorab eine Packliste zur Orientierung bereit.


Ein paar Infos über dich:

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