Im Frühling zeigt sich die Toskana von ihrer lebendigen Seite – alles wächst und blüht, klare Luft und ideale Bedingungen für ein episches Gravelbike-Abenteuer.
Von Rimini an der Adria führt die Route quer durch das toskanische Hinterland bis zur tyrrhenischen Küste bei Livorno – über Strade Bianche, Weinberge, Olivenhaine und sanfte Hügel.
Nach der Querung der Apenninen geht es zurück Richtung Osten, wo einsame Waldwege, steile Anstiege und schnelle Abfahrten warten, bevor sich erneut die Adria öffnet und die Rundtour in Rimini ihr Finale findet – ein doppelter Klassiker zwischen zwei Meeren.
Startpunkt ist Livorno, das Ziel liegt in Rimini.
Geplant sind 5 Fahrtage und 6 Übernachtungen.
Die Strecke kombiniert Toskana-Typisch Strade Biance, kleine Asphaltstraßen,
Gravelpassagen, gelegentlich kleine Wald- und Wiesenwege und bietet so jede Menge Abwechslung.
Übernachtet wird komfortabel in Hotels.
Tageskilometer und Tageshöhenmeter sind durchaus anspruchsvoll.
Geführte Tour von Hotel zu Hotel
Selbstversorgung zusätzlich möglich – Einkaufsmöglichkeiten gibt’s unterwegs
WICHTIG: Die An- und Abreise ist NICHT in der Buchung enthalten, und wird vom Teilnehmer selber organisiert.
Sportliche Toskana-Erfahrung
Mit Tagesetappen bis zu 115 km und knackigen Anstiegen fordert diese Tour Kraft und Ausdauer.
Die Strecke kombiniert weiße Schotterpisten, stille Nebenstraßen und die charakteristischen Hügelketten der Region. Wir fahren gemeinsam in zügigem Rhythmus und genießen dabei die sportliche Herausforderung inmitten toskanischer Landschaft.
Für diese Tour eignen sich besonders Gravelbikes und Reiseräder.
Mountainbikes sind nur eingeschränkt empfehlenswert – Rennräder sind für diese Tour ungeeignet.
Anreisetag in Rimini
Startpunkt Livorno
Unsere Reise setzt in Livorno an, einer lebendigen Hafenstadt an der toskanischen Küste.
Oft im Schatten anderer Städte, überrascht sie mit eigenem Charakter und spannender Geschichte.
Besonders eindrucksvoll ist das Viertel Venezia Nuova mit seinen Kanälen und kleinen Brücken, das einen Hauch von Venedig versprüht.
Wer hier durch die schmalen Gassen schlendert und in einer Trattoria einkehrt, bekommt einen authentischen Eindruck vom Alltag der Livornesi.
Tag 1
Von Livorno nach Volterra
Start an der Tyrrhenischen Küste bei Livorno, wo das Meer noch den Rhythmus vorgibt. Schon kurz nach dem Aufbruch führt die Route hinaus aus der Stadt, hinein in die hügelige toskanische Landschaft.
Zwischen Zypressenalleen, Olivenhainen und ersten Schotterpassagen tauchen wir ein in das charakteristische Relief der Region. Die Etappe ist geprägt von weiten Blicken, leicht rollenden Anstiegen und den warmen Farben der Toskana.
Am Nachmittag erreichen wir Volterra, hoch auf einem Hügel gelegen – mittelalterliche Gassen, Alabaster-Werkstätten und ein weiter Blick über das Land machen den Etappenort zu einem echten Highlight.
Etappendaten: ca. 95 km · 1.200 Hm · Asphalt & Strade Bianche · Schwierigkeit: mittel
Tag 2
Volterra nach Siena
Von den Höhen Volterras geht es in langen Schwüngen hinab, bevor die Straße erneut in sanften Wellen durch das Herz der Toskana führt.
Zwischen Weinbergen, Feldern und weißen Schotterwegen verläuft die Route durch eine Landschaft, wie sie typischer kaum sein könnte. Immer wieder wechseln sich stille Passagen mit kleinen Dörfern ab, in denen Zeit scheinbar keine Rolle spielt.
Über leicht ansteigende Strade Bianche rollen wir schließlich nach Siena, wo die Altstadt mit der Piazza del Campo und ihren engen Gassen ein stimmungsvoller Kontrast zur stillen Landschaft ist.
Etappendaten: ca. 85 km · 1.000 Hm · Asphalt & Strade Bianche · Schwierigkeit: mittel
Tag 3
Siena nach Pienza
Start im Herzen der Toskana: Schon kurz hinter Siena beginnt das Terrain sanft zu steigen, während die Landschaft sich öffnet.
Diese Etappe ist ein Panorama-Ritt durch das Val d’Orcia – ein UNESCO-Welterbe, das für seine geschwungenen Hügel, Zypressen und goldgelben Felder berühmt ist. Auf den weißen Wegen dieser Region zu fahren, ist Toskana pur: staubig, ruhig, voller Rhythmus.
In der Ferne zeichnet sich Pienza ab, die „ideale Stadt der Renaissance“. Der Etappenort liegt spektakulär über dem Tal – perfekt für einen Abend mit Aussicht, Vino und toskanischer Küche.
Etappendaten: ca. 75 km · 950 Hm · Strade Bianche & Nebenstraßen · Schwierigkeit: leicht–mittel
Tag 4
Pienza nach Arezzo
Die Route führt weiter ostwärts – über weite Hügelzüge, Weinfelder und ruhige Asphaltstraßen, auf denen sich das Auge kaum sattsehen kann.
Sanfte Anstiege und lange Abfahrten wechseln sich ab, die Dörfer wirken wie aus einem Bilderbuch. Hier dominiert das Gefühl von Weite, Licht und Stille. Im letzten Teil senkt sich die Straße hinab ins Arnotal, wo wir die Stadt Arezzo erreichen – ein Ort voller Geschichte und Atmosphäre, perfekt für einen stimmungsvollen Etappenabend.
Etappendaten: ca. 92 km · 1.000 Hm · Asphalt & Schotterabschnitte · Schwierigkeit: mittel
Tag 5
Zum Abschluss wartet eine abwechslungsreiche Königsetappe. Von Arezzo aus zieht die Strecke durch das toskanische Hügelland nordostwärts, über ruhige Landstraßen, kleine Dörfer und die letzten Abschnitte weißer Schotterwege.
Hinter den Hügeln öffnet sich der Blick allmählich zur Adria – das Meer, das schon von Weitem glitzert. Nach der Abfahrt durch Apennin-Ausläufer und über flachere Ebenen erreichen wir Rimini, wo Sandstrand und Meer das Finale bilden.
Mit den Rädern im Sand und einem kalten Getränk in der Hand feiern wir das Ziel: eine epische Durchquerung von der Tyrrhenischen Küste bis zur Adria.
Etappendaten: ca. 115 km · 1.200 Hm · Asphalt & Strade Bianche · Schwierigkeit: mittel–anspruchsvoll
Was muss ich alles einpacken?
Mindestens zwei Ersatzschläuche (bei Tubeless zusätzlich Schlauch + Reparaturset).
Stauraum am Bike (Taschen, Hipbag oder Trikotfächer).
Ein Helm ist Pflicht. Ein Ersatz-Schaltauge, passend zu eurem Rad, unbedingt mitbringen.
Ein Fahrradschloss. Sicher ist Sicher.
Ladegeräte für elektronische Komponenten (Schaltung, Navi etc.). Wetterfeste Kleidung für unterwegs, da das Wetter jederzeit umschlagen kann. Dazu Wechselkleidung, Funktionswäsche, Unterwäsche und Hygieneartikel – eben alles, was man für eine Mehrtagestour braucht. Eine detaillierte Packliste stellen wir euch vorab zur Verfügung.
Sonst noch etwas Wichtiges?
Ausreichend Flüssigkeit auf den Etappen! Nehmt Trinkflaschen oder einen Trinkrucksack mit. Auch Energieriegel oder Snacks für unterwegs sind Pflicht, um die tägliche Belastung auszugleichen.
Wie ist das mit Essen & Getränken?
Die Unterkünfte sind im Preis enthalten. Frühstück und Abendessen ebenso.
Snacks für unterwegs bringt ihr selbst mit.
Zusätzliche Getränke, Mahlzeiten und sonstige Verpflegung während oder nach den Etappen sind nicht im Preis enthalten.
Verkehr & verkehrssicheres Bike
Wir fahren überwiegend auf Gravelstraßen und Nebenstraßen, gelegentlich auch auf Hauptstraßen. Meist sind die Wege befestigt, einzelne Abschnitte können aber ruppig sein. Bringt unbedingt Licht mit – ein Rücklicht ist Pflicht, da wir unter Umständen in der Dämmerung ankommen. Sicherheit geht vor: gesehen werden ist entscheidend!
Welche Kleidung sollte ich einpacken?
Wir sind Mitte Mai in der Toskana unterwegs. Das Wetter ist meist stabil, Temperaturen zwischen 20 und 25 °C sind normal, vereinzelt auch darüber. Kurze Regenschauer sind gelegentlich möglich.
Leichte Regenbekleidung sollte ausreichend sein.
Und sonst?
Es gibt keinen Gepäcktransport.
Die komplette Ausrüstung und Kleidung für die Dauer der Tour muss am Bike transportiert werden. Wir stellen allen Teilnehmern vorab eine Packliste zur Orientierung bereit.