Von Moskenes startet das Abenteuer durch schroffe Berge, türkisfarbene Fjorde und rote Fischerhütten – die Strecke führt vorbei an Reine, Hamnøy und Henningsvær, wo jedes Dorf wie ein Postkartenmotiv wirkt.
Über Vesterålen radeln wir nach Andenes, wo mit etwas Glück Wale aus nächster Nähe zu erleben sind,
bevor die Küstenstraße von Andøya mit Wind und Wellen begeistert.
Weiter geht’s über Harstad und Finnsnes durch karge Weiten bis Tromsø, der „Hauptstadt der Arktis“.
Nach hunderten Kilometern in rauer Natur wartet hier der perfekte Abschluss – ob im Café oder unter Polarlichtern.
Ein Trip voller Einsamkeit, Abenteuer und nordischer Magie – ein Traum für alle Bikepacker.
Startpunkt ist Moskenes im Süden der Lofoten, das Ziel liegt in Tromsø.
Geplant sind 5 Fahrtage und 7 Übernachtungen.
Die Strecke kombiniert Asphaltstraßen mit spannenden Gravelpassagen und bietet so jede Menge Abwechslung.
Die Mitternachtssonne erlebt man auf den Lofoten besonders spektakulär.
Bei einer Scouting-Touren bist du von Anfang an dabei, wenn wir neue Touren testen.
Sozusagen unsere Generalprobe.
Wir fahren die geplanten Route erstmals komplett ab, optimieren unterwegs und entdecken,
sollte es den notwendig sein, gemeinsam Alternativen.
Das bedeutet: eventuell kleinere Überraschungen, und flexible Tagesetappen,
Übernachtungen in der Regel auf Campingplätzen.
Das Fahrerlebnis bleibt unverändert: sportlich, abwechslungsreich und unvergesslich.
Eine Scouting-Tour ist deine Chance, eine unserer künftigen Top-Touren als Erster zu erleben.
Und das zu einem unschlagbaren Preis!
Geführte Tour von Campingplatz zu Campingplatz
Selbstversorgung zusätzlich möglich – Einkaufsmöglichkeiten gibt’s unterwegs
WICHTIG: Die An- und Abreise ist NICHT in der Buchung enthalten, und wird vom Teilnehmer selber organisiert.
Eine Bikepacking-Tour über die Lofoten ist geprägt von spektakulären Landschaften, ständigem Wechsel aus Bergen, Fjorden und Küsten, sportlicher Herausforderung durch Wind und Wetter sowie dem Gefühl von Weite, Einsamkeit und Abenteuer im hohen Norden.
Tagesetappen bis zu 130 km, ausreichend Höhenmeter und das raue, polare Wetter fordern Kondition und Durchhaltevermögen.
Wir fahren gemeinsam in moderatem Tempo und bleiben als Gruppe stets zusammen.
Für diese Tour eignen sich besonders Gravelbikes und Reiseräder.
Rennräder und Mountainbikes sind nur eingeschränkt empfehlenswert – deren Einsatz sollte vorab mit dem Guide abgesprochen werden.
Camping in Skandinavien bedeutet Freiheit – und das oft ohne Zelt.
Auf fast jedem Platz warten kleine Holzhütten, liebevoll „Stuga“, „Hytte“ oder „Hytter“ genannt.
Sie bieten Betten, Gemütlichkeit und manchmal sogar eine kleine Küche – perfekt, um nach einem langen Tag im Sattel zur Ruhe zu kommen.
Das Schönste: Meist ohne Reservierung zu haben, ideal für spontane Übernachtungs-Entscheidungen oder für reisen mit leichtem Gepäck.
Oder natürlich Ideal als Zelt-Alternative wenn man bei Regenwetter am Campingplatz ankommt.
Wer also unsere Bikepacking-Touren versuchen möchte, aber dabei nicht im Zelt schlafen will, findet hier seine ideale Lösung. Und die passenden Tipps und Angebote findest du natürlich bei uns.
Flug nach Bodø.
Vom Flughafen Bodø sind es mit dem Fahrrad nur knapp 10 Minuten bis zur Fähre von Bodø - Moskenes.
Rückflug vom Flughafen Tromsø.
Anreisetag
Gleich nach der Ankunft mit der Fähre aus Bodø tauchen wir ein in eine Welt aus schroffen Bergen, türkisblauen Fjorden und roten Fischerhütten.
Die Reise beginnt in Moskenes, einem kleinen Fischerdorf am südlichen Ende der Lofoten.
Wir treffen uns idealerweise ab Mittag am Campingplatz von Moskenes.
Der Nachmittag dient zur Vorbereitung, letzten Checks und einer gemeinsamen Besprechung für den Tourstart am nächsten Tag.
Tag 1
Von Moskenes nach Kabelvåg
Schon kurz nach den ersten Kilometern prägen steile Berge, enge Fjorde und bunte Fischerhütten das Bild.
Die Straße schmiegt sich an die Küste, wechselt zwischen Brücken, kurzen Tunneln und Abschnitten mit weiten Blicken auf das offene Meer.
Die Route führt über spektakuläre Küstenstraßen, fjordnahe Passagen und kleinere Anstiege, die immer wieder mit atemberaubenden Aussichten belohnen. Typisch Lofoten: weiße Strände, türkisblaues Wasser und schroffe Felsen dicht nebeneinander.
Nach gut 120 Kilometern erreichen wir den Campingplatz in Kabelvåg, wo die Zelte direkt am Fjord stehen.
Mit der Mitternachtssonne über den Bergen klingt der erste Tag aus – ein Auftakt voller Kontraste.
Etappendaten: ca. 123 km · 730 Hm · Asphalt, Küstenstraßen, kurze Tunnel · Schwierigkeit: mittel
Tag 2
Von Kabelvåg nach Laukvik
Start in Kabelvåg, wo der Morgen noch über den Bergen hängt.
Bald führt die Route weiter nordwärts, vorbei an fjordnahen Buchten und hinein in eine Landschaft, die wilder und ursprünglicher wirkt.
Die Küstenstraße schlängelt sich zwischen Meer und Bergen, sanfte Anstiege wechseln mit Abfahrten.
Typisch Lofoten: türkisblaues Wasser, weiße Strände und die dramatische Kulisse spitzer Gipfel im Hintergrund.
Nach etwa 117 Kilometern erreichen wir den Campingplatz in Laukvik, wo wir direkt an der Westküste zelten –
ein Platz, an dem das Rauschen der Brandung die Nacht bestimmt.
Etappendaten: ca. 117 km · 560 Hm · Asphalt, Nebenstraßen · Schwierigkeit: mittel
Tag 3
Von Laukvik nach Sortland
Start in Laukvik, wo die Route zunächst der Küste folgt, bevor sie über eine längere Brücke und durch Fjordlandschaften ins Inselinnere führt.
Die Straßen sind hier ruhiger, die Landschaft weit und offen.
Wälder, Moore und Fjordufer wechseln sich ab, während die Etappe nach Norden führt.
Lange Geraden laden zu gleichmäßigem Fahren ein, bevor erneut Küstenblicke dominieren.
Nach rund 134 Kilometern erreichen wir den Campingplatz in Sortland, eine kleine Hafenstadt – ideal, um Proviant aufzufüllen und die Etappe entspannt ausklingen zu lassen.
Etappendaten: ca. 134 km · 475 Hm · Asphalt, Küstenstraßen · Schwierigkeit: mittel
Tag 4
Von Sortland nach Andenes
Start in Sortland, wo die Route über Brücken und Fjordstraßen weiter nach Norden zieht.
Bald erreichen wir die Insel Andøya – geprägt von endlosen Stränden, Dünen und der Weite des Atlantiks.
Die Straße verläuft direkt am Meer, flankiert von Mooren, kleinen Seen und Vogelschutzgebieten.
Immer wieder öffnet sich der Blick weit hinaus auf die offene See, wo mit Glück sogar Wale zu sehen sind.
Nach rund 97 Kilometern endet die Etappe in Andenes, dem nördlichsten Punkt der Lofoten-Route.
Der Campingplatz am Hafen ist der perfekte Ort, um die Mitternachtssonne über dem Nordmeer zu erleben.
Etappendaten: ca. 97 km · 640 Hm · Asphalt, Küstenstraßen · Schwierigkeit: mittel
Tag 5
Von Andenes nach Tromsø
Start in Andenes, mit Blick auf das weite Meer.
Zunächst rollen wir entlang der Küste, bevor die Fähre nach Gryllefjord auf Senja wartet – eine der schönsten Überfahrten Nordnorwegens.
Nach der Ankunft schlängelt sich die Straße durch wilde Fjordlandschaften, flankiert von
hohen Bergen und engen Tälern.
Immer wieder wechseln Tunnel, kurze Anstiege und spektakuläre Abfahrten.
Nach knapp 108 Kilometern erreichen wir den Campingplatz in Tromsø, idyllisch eingebettet zwischen Fjord und Bergen – ein würdiger Abschluss dieser eindrucksvollen Lofoten-Runde.
Etappendaten: ca. 108 km · 690 Hm · Asphalt, Küstenstraßen, Fähre · Schwierigkeit: mittel
Was muss ich alles einpacken?
Mindestens zwei Ersatzschläuche (bei Tubeless zusätzlich Schlauch + Reparaturset).
Stauraum am Bike (Taschen, Hipbag oder Trikotfächer).
Ein Helm ist Pflicht. Ein Ersatz-Schaltauge, passend zu eurem Rad, unbedingt mitbringen.
Ein Fahrradschloss. Sicher ist Sicher.
Ladegeräte für elektronische Komponenten (Schaltung, Navi etc.). Wetterfeste Kleidung für unterwegs, da das Wetter jederzeit umschlagen kann. Dazu Wechselkleidung, Funktionswäsche, Unterwäsche und Hygieneartikel – eben alles, was man für eine Mehrtagestour braucht. Eine detaillierte Packliste stellen wir euch vorab zur Verfügung.
Sonst noch etwas Wichtiges?
Ausreichend Flüssigkeit auf den Etappen! Nehmt Trinkflaschen oder einen Trinkrucksack mit. Auch Energieriegel oder Snacks für unterwegs sind Pflicht, um die tägliche Belastung auszugleichen.
Wie ist das mit Essen & Getränken?
Die Campingplätze – bzw. je nach Tourangebot die Hotels – sind im Preis inbegriffen.
Snacks für unterwegs bringt ihr selbst mit. Getränke, Mahlzeiten und sonstige Verpflegung während oder nach den Etappen sind nicht im Preis enthalten.
Verkehr & verkehrssicheres Bike
Wir fahren überwiegend auf Gravelroads und Nebenstraßen, gelegentlich auch auf Hauptstraßen. Meist sind die Wege befestigt, einzelne Abschnitte können aber ruppig sein. Bringt unbedingt Licht mit – ein Rücklicht ist Pflicht, da wir unter Umständen in der Dämmerung ankommen. Sicherheit geht vor: gesehen werden ist entscheidend!
Welche Kleidung sollte ich einpacken?
Wir sind Anfang Juni nördlich des Polarkreises unterwegs. Rechnet mit wechselhaftem Wetter: Temperaturen zwischen 12 und 17 °C sind normal, vereinzelt auch darunter oder darüber. Regenschauer und schnelle Wetterumschwünge sind jederzeit möglich – packt entsprechend funktionale und wetterfeste Kleidung ein.
Und sonst?
Es gibt keinen Gepäcktransport.
Die komplette Ausrüstung und Kleidung für die Dauer der Tour muss am Bike transportiert werden. Wir stellen allen Teilnehmern vorab eine Packliste zur Orientierung bereit.