Durch zwei Länder des Nordens – Wälder, Seen & Fjell

Die Route führt durch einige der ursprünglichsten Landschaften Skandinaviens:
Schwedens weite Seenlandschaften, stille Kiefernwälder und endlose Nebenstraßen prägen die ersten Tage – eine Region, die für ihre Ruhe, ihr weiches Licht und ihre tiefblaue Wasserwelt bekannt ist.

Jenseits der Grenze öffnet sich Norwegens Østerdalen, eine lange Tallandschaft aus Wäldern, Mooren und weiten Fjellflächen. Hier zeigt sich der Norden von seiner raueren, zugleich majestätischen Seite.

Den Abschluss bildet Trondheim, Norwegens alte Königsstadt am Fjord – ein lebendiger Ort voller Geschichte, bunter Holzhäuser und dem mächtigen Nidarosdom als kulturellem Mittelpunkt.

 

Eine Tour, die zwei Länder verbindet – und dabei die ganze Vielfalt nordischer Natur einfängt.

Bikepacking von Stockholm nach Trondheim durch schwedische Wälder, skandinavische Seenlandschaften und norwegische Fjorde.

Tour-Steckbrief

Die klassische Bikepacking-Zwickmühle: Norwegen oder Schweden? Zwei Länder, zwei Charaktere – und beide faszinierend. Aber warum sich entscheiden, wenn man sie auch zu einem einzigen Abenteuer verbinden kann?

Genau daraus ist diese Tour entstanden: eine Route, die das Beste beider Länder vereint – Schwedens Seen und Wälder, Norwegens Fjell und Weite.

Ein nordisches Erlebnis mit echtem Klassiker-Potenzial. Und wir freuen uns jetzt schon darauf.

Start in Stockholm, Ziel in Trondheim.
9 Fahrtage,  11 Übernachtungen auf Campingplätzen.

Die Route führt über ruhige Nebenstraßen, Gravelpassagen, Waldwege und Fjellstraßen – abwechslungsreich, naturverbunden und fernab des Verkehrs.

Von den Seen und Wäldern Mittelschwedens geht es über die norwegische Grenze in die weite Fjell- und Waldlandschaft Østerdalens, bevor die Tour an der Küste in Trondheim endet.

 

Eine nordische Linie voller Weite, Stille und skandinavischer Landschaft.

 

Was ist eine Scouting-Tour?

Bei einer Scouting-Touren bist du von Anfang an dabei, wenn wir neue Touren testen.

Sozusagen unsere Generalprobe.

Wir fahren die geplanten Route erstmals komplett ab, optimieren unterwegs und entdecken,

sollte es den notwendig sein, gemeinsam Alternativen.

Das bedeutet: eventuell kleinere Überraschungen, und flexible Tagesetappen,

Übernachtungen in der Regel auf Campingplätzen.

Das Fahrerlebnis bleibt unverändert: sportlich, abwechslungsreich und unvergesslich.

Eine Scouting-Tour ist deine Chance, eine unserer künftigen Top-Touren als Erster zu erleben.

Und das zu einem unschlagbaren Preis!


Leistungen:

  • Geführte Tour von Campingplatz zu Campingplatz

  • Campingplatz Übernachtungskosten
  • In Schweden und Norwegen sind Übernachtungen am Campingplatz oft in sogenannten "Stuga oder Hytte" möglich. Infos dazu findest du in der Rubrik ...und da wäre noch.. oder per Mailanfrage
  • Selbstversorgung zusätzlich möglich – Einkaufsmöglichkeiten gibt’s unterwegs

WICHTIG: Die An- und Abreise ist NICHT in der Buchung enthalten, und wird vom Teilnehmer selber organisiert.

 

Tour-Daten

  • 9 Etappen, 11 Nächte
  • ca. 1000 KM
  • 8900 Höhenmeter
  • Asphalt, Gravel, Waldwege und Fjellstraßen
  • Schwierigkeit: Mittel bis Sportlich
  • Durch zwei Länder: Schweden & Norwegen
  • Von Seenlandschaften über Wälder bis in die norwegische Fjellregion
  • Ankunft in der historischen Königsstadt Trondheim

Tour-Charakter

Ein nordisches Bikepacking-Abenteuer durch zwei Länder.

90 bis 130 km pro Tag, moderates Höhenprofil und viel Natur.
Vom stillen Seenland Mittelschwedens über endlose Wälder bis zu den weiten Fjellabschnitten Norwegens – eine Route voller Ruhe, Weite und echter Wildnis.

Im Sommer herrschen milde Temperaturen, lange Tage und stabile Bedingungen, perfekt für lange Etappen.
Gefahren wird auf Asphalt, Gravel und ruhigen Waldwegen – typisch skandinavisch, abwechslungsreich und sehr fahrbar.

 

Wir fahren gemeinsam in gleichmäßigem, moderatem Tempo und bleiben als Gruppe jederzeit zusammen.

Welches Fahrrad?

Für diese Tour eignen sich besonders Gravelbikes und Reiseräder.

Mountainbikes sind nur eingeschränkt empfehlenswert – deren Einsatz sollte vorab mit dem Guide abgestimmt werden. Rennräder sind wegen der zahlreichen Gravelwegen ungeeignet.

Das Skandinavische Camping-Special: Bikepacking ohne Zeltgepäck.

Camping in Skandinavien bedeutet Freiheit – und das oft ohne Zelt.

Auf fast jedem Platz warten kleine Holzhütten, liebevoll „Stuga“, „Hytte“ oder „Hytter“ genannt.

Sie bieten Betten, Gemütlichkeit und manchmal sogar eine kleine Küche – perfekt, um nach einem langen Tag im Sattel zur Ruhe zu kommen.

 

Das Schönste: Meist ohne Reservierung zu haben, ideal für spontane Übernachtungs-Entscheidungen oder für reisen mit leichtem Gepäck.

Oder natürlich Ideal als Zelt-Alternative wenn man bei Regenwetter am Campingplatz ankommt.

Wer also unsere Bikepacking-Touren versuchen möchte, aber dabei nicht im Zelt schlafen will, findet hier seine ideale Lösung. Und die passenden Tipps und Angebote findest du natürlich bei uns.


An- und Abreisetipp

Anreise über Flughafen Stockholm, Rückreise Flughafen Trondheim.

Anreisen mit der Bahn gestaltet sich in Schweden schwierig.

Fahrräder werden hier meistens nur verpackt im Koffer oder Karton mitgenommen.

Abreise mit der Bahn aus Trondheim.

In Norwegen ist die Fahrradmitnahme mit der Bahn völlig problemlos.


Bikepacking von Stockholm nach Trondheim.

9 Tage nordisches Abenteuer

Tour-Ablauf

 

Anreisetag in Stockholm

Unser gemeinsamer Startpunkt ist der Campingplatz in Stockholm, umgeben von Wasser, Inseln und dem typischen Schärenflair der Hauptstadt.

Stockholm – eine Stadt zwischen Moderne und Natur: historische Gassen, weite Parks und stille Waldinseln liegen nur wenige Pedaltritte auseinander. Ein idealer Ort, um in ein skandinavisches Bikepacking-Abenteuer zu starten.

Wir treffen uns idealerweise ab Mittag auf dem Campingplatz.

 

Der Nachmittag dient der Vorbereitung – Aufbau, letzte Checks, ein gemeinsames Briefing und entspanntes Ankommen, bevor wir am nächsten Morgen zur ersten Etappe nach Björnö aufbrechen.

 

 

Tag 1

Von Stockholm nach Björnö

Start in Stockholm, wo Wasser, Brücken und Schärenlandschaft das Stadtbild prägen. Schon kurz nach den ersten Kilometern verlässt die Route die urbane Umgebung und führt hinaus in die weiten, ruhigen Landschaften Ostschwedens. Die Straßen werden schmaler, der Verkehr verschwindet, und schnell stellt sich das Gefühl ein, wirklich unterwegs zu sein.

Zwischen klaren Seen, Kiefernwäldern und offenen Wiesen schlängelt sich der Weg auf ruhigen Nebenstraßen durch eine Region, die typisch für Mittelschweden ist: weit, leise und von Natur geprägt. Die Hügel sind sanft, die Anstiege kurz – ideal, um entspannt in die Tour hineinzurollen.

Immer wieder öffnen sich weite Blicke über Wasserflächen, rote Holzhäuser tauchen zwischen den Bäumen auf, und der Duft von Wald begleitet die Fahrt. Die Etappe bleibt durchgehend harmonisch: lange Geraden wechseln mit leicht welligem Terrain, das nie wirklich steil wird.

Am Nachmittag erreichen wir Björnö, eine Halbinsel am Wasser, umgeben von Wald und Natur. Ein stiller Ort, an dem die Etappe perfekt ausklingt – weit weg vom Trubel Stockholms und mitten in der schwedischen Ruhe. 

Etappendaten: ca. 108 km, 470 Hm · Asphalt & ruhige Nebenstraßen · Schwierigkeit: leicht–mittel

 

 

Tag 2

Von Björnö nach Källbäcken

Start in Björnö, wo die Wälder dicht stehen und der Morgen oft still über den Seen hängt. Die Route führt zunächst über schmale Asphaltwege hinaus aus der Halbinsel, vorbei an klaren Wasserflächen und durch lichte Kiefern- und Birkenwälder – typisch für das stille Binnenland Mittelschwedens.

Schnell wird der Charakter der Etappe spürbar: lange, ruhige Nebenstraßen, die sich in sanften Wellen durch die Landschaft ziehen. Kleine Siedlungen und verstreute Höfe tauchen zwischen den Bäumen auf, während die Strecke größtenteils flach bleibt und ideal ist, um im Flow dahinzurollen.

Zwischendurch öffnen sich die Wälder zu weiten Wiesen, und die Route folgt immer wieder kleinen Seen, deren Ufer das typische skandinavische Licht spiegeln. Abseits der Hauptverkehrsstraßen herrscht eine tiefe Ruhe – nur der Wind in den Bäumen, das Summen der Reifen und das leise Knacken der Schotterpartien begleiten die Fahrt.

 Die letzten Kilometer nach Källbäcken führen über besonders stille Nebenwege, fernab größerer Orte. Der Etappenort liegt eingebettet zwischen Wald und offenen Flächen – ein Platz, der die schwedische Natur von ihrer ruhigen, friedlichen Seite zeigt. 

Etappendaten: ca. 115 km · 640 Hm · Asphalt & ruhige Nebenstraßen · Schwierigkeit: leicht–mittel

 

 

Tag 3

Von Källbäcken nach Filipstad

Start in Källbäcken, wo der Tag oft still über den Wäldern beginnt. Schon nach wenigen Kilometern verschwindet der letzte Rest von Zivilisation, und die Route führt hinein in eine der ruhigsten Landschaften Mittelschwedens: endlose Kiefernwälder, glitzernde Seen und sanfte Hügel, die sich wie Wellen im Gelände abzeichnen.

Der Charakter der Etappe ist fließend und natürlich: lange Nebenstraßen, kaum Verkehr, ein stetiger Wechsel aus kurzen Anstiegen und rollenden Passagen. Wirklich steil wird es nie – dafür begleitet einen die ganze Zeit das typische skandinavische Licht, das durch die Bäume fällt und Seen in spiegelnde Flächen verwandelt.

 

Zwischendurch führen kurze Schotterabschnitte über Forstwege und Lichtungen, bevor die Strecke wieder in weiten Bögen über Asphalt rollt. Die Region wirkt unberührt, fast zeitlos – ein Abschnitt, an dem man tief in das Gefühl von Weite und Ruhe eintaucht.

 

Die letzten Kilometer nach Filipstad verlaufen über geschwungene Landstraßen, flankiert von Seen und alten Holzgebäuden. Der Ort selbst empfängt mit warmem Kleinstadtcharme, Wasserläufen und historischen Bergbauhäusern – ein stimmungsvoller Abschluss eines naturreichen Tages. 

Etappendaten: 92,9 km · 850 Hm · Asphalt, Nebenstraßen & kurze Schotterwege · Schwierigkeit: leicht–mittel

 

 

Tag 4

Von Filipstad nach Stöllet

Der Tag beginnt in Filipstad, einer typisch schwedischen Kleinstadt zwischen Seen, Wäldern und alten Bergbaugebäuden. Schon kurz hinter dem Ortseingang führt die Route hinein in die weiten Wälder Värmlands – eine Landschaft aus stillen Seen, endlosen Kiefern und weichen Hügelketten, die das Tempo gemütlich und den Flow konstant halten.

Die ersten Kilometer verlaufen über ruhige, nahezu verkehrsfreie Asphaltstraßen. Immer wieder öffnet sich der Wald zu breiten Wasserflächen, in denen sich Himmel und Bäume spiegeln. Die Hügel sind sanft, die Anstiege kurz und rhythmisch – perfekt für gleichmäßiges Fahren.

Zur Mitte der Etappe hin wird die Landschaft etwas wilder: schmale Waldstraßen, umgeben von Moos, Felsen und hohen Stämmen. Der Duft von Nadelwald, das Rauschen kleiner Bäche und der Klang von Reifen auf Asphalt schaffen eine Atmosphäre, wie man sie nur im Herzen Schwedens findet.

 

Je näher wir Stöllet kommen, desto deutlicher wird der Charakter des Klarälvdalen – ein langes Flusstal, das sich wie ein grünes Band durch Värmland zieht. Die letzten Kilometer rollen leicht bergab, begleitet vom Fluss und breiten Wäldern, bevor wir den kleinen, friedlichen Ort erreichen. 

Etappendaten: 62,0 km · 510 Hm Asphalt & ruhige Nebenstraßen · Schwierigkeit: leicht

 

 

Tag 5

Von Stöllet nach Sjøenden

Start in Stöllet, wo der Klarälven gemächlich durchs Tal zieht und die ersten Sonnenstrahlen die Wälder Värmlands in warmes Licht tauchen. Die Route folgt zunächst dem Flusstal – ruhig, gleichmäßig und begleitet von hohen Kiefern, moosigen Böden und typischem Mittelschweden-Flair.

Schon bald jedoch wird das Terrain wilder: Die Strecke verlässt das breite Tal, steigt in langen, fließenden Wellen an und führt hinein in die einsamen Hochwälder, die Värmland und Hedmark verbinden. Schmale Nebenstraßen, weite Waldflächen und vereinzelte Höfe prägen diesen Abschnitt – eine Gegend, in der man oft viele Kilometer völlig allein unterwegs ist.

Die Anstiege summieren sich, bleiben aber gleichmäßig fahrbar. Dafür werden wir mit grandiosen Ausblicken belohnt: Seen, die wie dunkle Spiegel zwischen den Bäumen liegen, Felsrücken, die aus dem Wald herausragen, und Lichtungen, die das Gefühl von Weite verstärken. Die Etappe wirkt lang – aber niemals eintönig.

Kurz vor der norwegischen Grenze wechselt die Landschaft ihren Charakter: Die Wälder werden lichter, das Profil kantiger, und das Gefühl der Einsamkeit verstärkt sich. Die letzten Kilometer nach Sjøenden führen durch eine stille, offene Tallandschaft, die typisch für die Region Østerdalen ist.

 

Sjøenden selbst liegt abgeschieden, eingerahmt von Seen, Moorlandschaften und dunklen Wäldern – ein perfekter Ort, um eine anspruchsvolle Etappe ausklingen zu lassen und tief die Ruhe des skandinavischen Binnenlandes zu spüren. 

Etappendaten: 132,7 km · 1.230 Hm Asphalt, ruhige Nebenstraßen, Gravel, längere Waldpassagen

Schwierigkeit: mittel–anspruchsvoll

 

 

Tag 6

Von Sjøenden nach Drevsjø

Start in Sjøenden, wo die Stille des frühen Morgens die Wälder füllt und Nebelschwaden über den dunklen Seen hängen. Die ersten Kilometer folgen schmalen, leicht gewellten Nebenstraßen – umgeben von dichter Taiga, Felsrücken und endlosen Kiefern, die den charakteristischen Duft Skandinaviens verströmen.

Schon bald wird klar, dass diese Etappe zu den einsamsten und ursprünglichsten Abschnitten der gesamten Route gehört. Die Straße zieht sich in langen Linien durch Waldgebiete und vorbei an kleinen Mooren, immer begleitet vom sanften Rhythmus der stetigen, gut fahrbaren Anstiege.

Die weiten Landschaften Østerdalens öffnen sich erst nach und nach: mal ein breiter See, mal eine Lichtung, mal ein alter Hof, der zwischen den Bäumen auftaucht. Verkehr gibt es kaum – oft ist es nur das eigene Tempo, der Wind im Helm und das Geräusch der Reifen, das die Fahrt begleitet.

Zur Mitte der Etappe nimmt das Höhenprofil zu: mehrere längere Anstiege, die aber gleichmäßig und ruhig zu fahren sind. Von oben bieten sich überraschend weite Ausblicke über Wälder und Hügelzüge – ein Panorama, das den wahren Charakter der norwegisch-schwedischen Grenzregion zeigt: rau, weit und berührend still.

 

Die letzten Kilometer führen wieder in leichteren Wellen durch lichte Wälder, bevor wir Drevsjø erreichen – ein kleiner Ort zwischen Seen und Nationalparks, tief eingebettet in die Natur der Region. 

Etappendaten: 120,3 km · 1.324 Hm Asphalt & Nebenstraßen, teils sehr abgelegen · Schwierigkeit: anspruchsvoll

 

 

Tag 7

Von Drevsjø nach Myrvoll

Der Tag beginnt in Drevsjø, einem kleinen Ort zwischen Seen und Wäldern, wo die norwegische Stille fast schon greifbar ist. Gleich hinter dem Ortseingang führt die Route hinein in ein weites Waldland, geprägt von Kiefern, Moorflächen und stillen Wasserläufen.

Die Strecke verläuft lange über ruhige, einsame Nebenstraßen, die sich in sanften Wellen durch das Østerdalgebiet ziehen. Die Anstiege sind kurz und gleichmäßig, ideal zum entspannten Rollen. Immer wieder öffnen sich Lücken im Wald und geben den Blick frei auf breite Täler und weite Seen – ein Panorama, das Norwegens Binnenland auf den Punkt bringt: rau, weit und friedlich.

Zur Mitte der Etappe hin wird das Terrain offener. Die Straße steigt leicht an und führt über Höhen, von denen man weit über Wälder, Hügelketten und Moorlandschaften sehen kann. Der Verkehr bleibt minimal, oft begleitet einen nur das Geräusch der eigenen Reifen auf dem Asphalt und der Wind in den Bäumen.

 

Die letzten Kilometer Richtung Myrvoll sind besonders angenehm: ein Wechsel aus flachen Passagen und leichteren Abfahrten, begleitet von Felsen, Seen und den ersten Ausläufern der Fjelllandschaft.

Myrvoll selbst liegt einsam inmitten dieser Natur –ruhig und entspannt. 

Etappendaten: 98,8 km · 588 Hm Asphalt & ruhige Nebenstraßen · Schwierigkeit: leicht

 

 

Tag 8

Von Myrvoll nach Moheim

Der Tag beginnt in Myrvoll, einem stillen Fleck zwischen Wäldern, Felsen und klaren Seen. Schon kurz nach dem Start führt die Route hinein in weitläufige Waldgebiete, in denen die Natur den Ton angibt: Kiefern, Birken, moosbedeckte Böden und das leise Rauschen kleiner Wasserläufe.

Die ersten Kilometer rollen angenehm auf ruhigen Nebenstraßen, begleitet von sanften Wellen im Gelände. Diese Region ist dünn besiedelt, und das Gefühl von Weite und Abgeschiedenheit stellt sich schnell ein. Immer wieder öffnen sich die Wälder zu Moorflächen und weit auslaufenden Tälern.

Mit zunehmender Distanz gewinnt die Etappe an Charakter: lange Anstiege, gleichmäßig zu fahren und nie extrem steil, führen hinauf in offene Fjellbereiche. Der Wald lichtet sich, Felsen treten hervor, und der Wind wird ein ständiger Begleiter. Von oben eröffnen sich weite Blicke über Hochebenen, Hügelketten und langgezogene Täler – nordische Landschaft in ihrer reinsten Form.

In der zweiten Hälfte folgen fließende Abfahrten und neue Anstiege, ein ständiger Rhythmus aus Höhepunkten und entspannten Passagen. Besonders eindrucksvoll sind die langen Straßenabschnitte, die wie ein Band durch die Wildnis ziehen – kaum Verkehr, dafür umso mehr Natur.

 

Kurz vor Moheim führt die Strecke erneut durch waldreiche Täler, bevor der kleine Ort auftaucht – eine stille Siedlung, eingebettet zwischen Hügeln, Wasserläufen und Wald. Perfekt, um nach einem intensiven Tag die Beine hochzulegen und die norwegische Ruhe in sich aufzunehmen. 

Etappendaten: 122,4 km · 1.227 Hm Asphalt, ruhige Nebenstraßen, lange Wald- und Fjellpassagen

Schwierigkeit: anspruchsvoll

 

 

Tag 9

Von Moheim nach Trondheim

Start in Moheim, einem stillen Ort zwischen Wäldern, Hügeln und klaren Wasserläufen. Die Route führt zunächst über ruhige Landstraßen hinaus in die typische Fjell- und Waldlandschaft Mittelnorwegens – eine Mischung aus moosbedeckten Felsen, Birken, Kiefern und kleinen Seen, die im Morgenlicht glänzen.

Die ersten Kilometer verlaufen angenehm rollend, bevor sich das Gelände langsam öffnet und die Anstiege länger werden. Die Straße zieht sich in weiten Linien durch die Natur, begleitet vom Duft der Nadelwälder und der Stille abseits größerer Orte. Gleichmäßige Höhenmeter, nie zu steil, aber beständig, prägen den Charakter dieses Abschnitts.

Je näher wir Trondheim kommen, desto mehr verändert sich die Landschaft: Die Wälder werden lichter, Täler breiter, und erste Bauernhöfe tauchen auf. Immer wieder öffnen sich Blicke über Flussläufe und Hügel, während die Route langsam ihren Weg hinab Richtung Küste findet.

 

Schließlich erreicht man die äußeren Bezirke Trondheims, bevor die Strecke in die Stadt selbst führt. Die letzten Kilometer sind ein Kontrast zur Stille davor: bunte Holzhäuser, lebendige Straßen, Radwege entlang des Wassers – und dann ist es erreicht: Trondheim, die alte norwegische Königsstadt mit dem mächtigen Nidarosdom als krönendem Abschluss einer langen, abwechslungsreichen Reise. 

Etappendaten: 102,4 km · 962 Hm Asphalt, ruhige Nebenstraßen, später städtische Abschnitte

Schwierigkeit: mittel

 


Hmm...was noch?

 

Was muss ich alles einpacken?
Mindestens zwei Ersatzschläuche (bei Tubeless zusätzlich Schlauch + Reparaturset).

Stauraum am Bike (Taschen, Hipbag oder Trikotfächer).

Ein Helm ist Pflicht. Ein Ersatz-Schaltauge, passend zu eurem Rad, unbedingt mitbringen.

Ein Fahrradschloss. Sicher ist Sicher.

Ladegeräte für elektronische Komponenten (Schaltung, Navi etc.). Wetterfeste Kleidung für unterwegs, da das Wetter jederzeit umschlagen kann. Dazu Wechselkleidung, Funktionswäsche, Unterwäsche und Hygieneartikel – eben alles, was man für eine Mehrtagestour braucht. Eine detaillierte Packliste stellen wir euch vorab zur Verfügung.

 

Sonst noch etwas Wichtiges?

Ausreichend Flüssigkeit auf den Etappen! Nehmt Trinkflaschen oder einen Trinkrucksack mit. Auch Energieriegel oder Snacks für unterwegs sind Pflicht, um die tägliche Belastung auszugleichen.

 

Wie ist das mit Essen & Getränken?

Die Campingplätze – bzw. je nach Tourangebot die Hotels – sind im Preis inbegriffen.

 

Snacks für unterwegs bringt ihr selbst mit. Getränke, Mahlzeiten und sonstige Verpflegung während oder nach den Etappen sind nicht im Preis enthalten.

 

Verkehr & verkehrssicheres Bike

Wir fahren überwiegend auf Gravelroads und Nebenstraßen, gelegentlich auch auf Hauptstraßen. Meist sind die Wege befestigt, einzelne Abschnitte können aber ruppig sein. Bringt unbedingt Licht mit – ein Rücklicht ist Pflicht, da wir unter Umständen in der Dämmerung ankommen. Sicherheit geht vor: gesehen werden ist entscheidend!

 

Welche Kleidung sollte ich einpacken?

Wir sind im Juli in Südlichen Skandinavien unterwegs.

Die Mittsommerzeit bringt extrem lange Tage: bis zu 18 Stunden Tageslicht.

Temperaturen zwischen 20 und 25 °C sind normal, vereinzelt auch darüber.

Trotzdem kann das Wetter nordisch wechselhaft sein – packt entsprechend funktionale und wetterfeste Kleidung ein.

 

Und sonst?

Es gibt keinen Gepäcktransport.

Die komplette Ausrüstung und Kleidung für die Dauer der Tour muss am Bike transportiert werden. Wir stellen allen Teilnehmern vorab eine Packliste zur Orientierung bereit.


Ein paar Infos über dich:

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